Junger Mann sitzt vor einem Computerbildschirm, eine Dame mittleren Alters steht daneben und blickt ebenfalls lächelnd in den Bildschirm.

Bildung sichtbar machen

Kommunikation ist das Um und Auf in einer Gemeinde und deren Kommunalpolitik. So ist Kommunalpolitik ein vielseitiges Geschäft durch die Arbeit im Gemeinderat, durch die parteipolitische Arbeit, durch die Kontakte zu den Bürgerinnen und Bürgern und auch zur Landespolitik.

Die Pressearbeit spielt nach wie vor eine wesentliche Rolle, um sich möglichst positiv und glaubwürdig in einem unabhängigen Medium zu positionieren. Was dabei zumeist zählt, sind eine adäquate Vorbereitung und eine professionelle Umsetzung. Vor allem sollen die Texte informativ für die Bürger/innen sein. Ebenso kann mit einer Berichterstattung Wertschätzung den zumeist ehrenamtlichen Akteur/innen entgegengebracht werden.

Nicht jede Nachricht verbreitet sich von allein – gerade für Bildungs- und Kulturveranstaltungen ist es wichtig, diese über viele Medien an die unterschiedlichen Zielgruppen in Ihrer Gemeinde zu bringen.

 

Hier eine kurze Checkliste:

 

  1. Kontakt knüpfen
    Wenn Sie sich mit Redakteur/innen und Journalist/innen in Verbindung setzen, dann ist es wichtig sein Gegenüber zu kennen. Man könnte fast meinen, es wäre sogar notwendig eine Art „Beziehung“ zu ihnen aufzubauen. Denn wenn man sich gegenseitig kennt und richtig einzuschätzen weiß, können schwierige Situationen oder Konflikte besser überwunden werden.
    Stellen Sie den Redakteur/innen kurze Infomaterialien zusammen, die alle wichtigen Informationen beinhalten.
     
  2. Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit
    Wird man von einem Redakteur um ein Foto, ein kurzes Statement oder Interview gebeten, so sollte man gleich nach dem Zeithorizont fragen, bis wann er/sie eine Rückmeldung benötigt. Regelmäßigkeit ist in der Medienarbeit von großer Bedeutung, da sie auch den Journalist/innen eine gewisse Planbarkeit bietet. Sie sind an Deadlines oder den Redaktionsschluss einer Zeitung gebunden.
     
  3. Die Geschichte
    Hinter jedem Termin einer Kommunalpolitikerin oder eines Kommunalpolitikers steckt eine Geschichte. Viele Begegnungen sind es wert, dass man sie einem breiteren Publikum mitteilt. Dies kann mit einem Foto erfolgen oder aber auch anhand einer Art Presseaussendung mit möglichst vielen Daten, Zahlen und Fakten. Jedenfalls kann in einer Zeitung nur über etwas berichtet werden, das auch erzählt wird.
     
  4. Das Foto
    Mit dem RICHTIGEN Foto steht und fällt vieles – ist es doch die halbe Miete ein gelungenes Foto zu haben, das von vielen Zeitungen gedruckt werden möchte. Kreativität ist bitte unbedingt erlaubt, Inszenierung spielt eine ebenso große Rolle und vor allem sollten Menschen – möglichst in Action – darauf zu sehen sein (Baustellenbesichtigung, Spatenstich, Kinder beim Spielen im Kindergarten oder auf dem Spielplatz u.v.m.). Sachthemen können gut mithilfe von Fototafeln dargestellt werden. Wichtig: Fotoqualität beachten! Jedes gute Smartphone macht heute Fotos in ausreichender Qualität, aber bitte nicht per WhatsApp verschicken. Denn Messenger-Dienste wie WhatsApp komprimieren die Fotos so, dass die Qualität nicht mehr ausreichend ist.
     
  5. Krisenkommunikation
    In Krisenzeiten ist es ratsam sich Hilfe von Profis zu holen.